Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
– 17 –
Drucksache 19/17407
Trifft es zu, dass das Bundesministerium des In27. Abgeordnete
Dr. Gesine Lötzsch nern, für Bau und Heimat (BMI) das „Gesetz
(DIE LINKE.)
zur Neuregelung gesetzlicher Vorschriften zur
Mietenbegrenzung“ (Abgeordnetenhaus Berlin
Drucksache 18/2347) des Landes Berlin auf seine
Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz geprüft hat,
und auf welcher juristischen Grundlage wurde
diese Begutachtung vorgenommen?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Helmut Teichmann
vom 25. Februar 2020
Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat nicht das in
der Frage genannte Gesetz geprüft, sondern eine frühere Entwurfsfassung. Sofern ein Landesgesetz gegen die Kompetenzordnung des Grundgesetzes verstößt, ist auch der Bund betroffen. Die interne Prüfung erfolgte, weil in der juristischen Fachöffentlichkeit erhebliche Zweifel,
insbesondere an der Gesetzgebungskompetenz des Landes, geäußert
wurden. Einer Rechtsgrundlage für eine solche Prüfung bedarf es nicht.
28. Abgeordneter
Oliver Luksic
(FDP)
In welcher Phase der Realisierung befindet sich
der geplante Umzug der Bundespolizei (BPOL
Bexbach) in die neuen Liegenschaften am Saarbrücker Hauptbahnhof, und bis wann wird der
Umzug voraussichtlich vollzogen sein?
Antwort des Staatssekretärs Hans-Georg Engelke
vom 25. Februar 2020
Die beabsichtigte Verlagerung der Bundespolizeiinspektion Bexbach
wird gegenwärtig durch das Bundespolizeipräsidium in Potsdam geprüft. Dies beinhaltet neben polizeifachlichen und einsatztaktischen
Überlegungen u. a. die Suche nach einer geeigneten Unterbringungsmöglichkeit in Saarbrücken, welche im Nachgang der zu treffenden organisatorischen Entscheidung entsprechend herzurichten ist.
Aufgrund des noch nicht abgeschlossenen Verfahrens ist eine valide terminliche Aussage zum Vollzug der beabsichtigen Verlagerung derzeit
noch nicht möglich. Der frühestmögliche Zeitpunkt für die Verlagerung
liegt nach aktueller Einschätzung im 2. Quartal 2022.
29. Abgeordnete
Dr. Irene Mihalic
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Sicherheitsbehörden waren nach Kenntnis
der Bundesregierung zuerst mit den jüngst bekannt gewordenen rechtsterroristischen Planungen der „Gruppe S.“ um Werner S. befasst und
seit wann?