Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 27 – Drucksache 19/17407 Antwort des Staatssekretärs Andreas Michaelis vom 24. Februar 2020 Der deutsche Botschafter in New Delhi hat gemeinsam mit 24 weiteren in New Delhi akkreditierten Diplomatinnen und Diplomaten auf Einladung der Regierung der Republik Indien an einer Reise in das am 31. Oktober 2019 offiziell geschaffene Unionsterritorium Jammu und Kaschmir teilgenommen. Anders als in einigen indischen Medien dargestellt, hatte er dabei keine Leitungsfunktion. 41. Abgeordneter Michel Brandt (DIE LINKE.) Was ist der Bundesregierung über den Verbleib von rund 90 aus Libyen geflüchteten Menschen, welche am 9. Februar 2020 vor der Küste von Tripolis in Seenot gerieten und die von der Nichtregierungsorganisation Alarmphone als vermisst gemeldet wurden, bekannt (https://twitter.com/Angi Kappa/status/1226968715373301761; https://twitt er.com/alarm_phone/status/122639056039247 8720)? Antwort des Staatssekretärs Andreas Michaelis vom 25. Februar 2020 Der Bundesregierung liegen keine eigenen Erkenntnisse über den Verbleib des Bootes und seiner Passagiere vor. Die Bundesregierung steht über die deutsche Botschaft seit Bekanntwerden zu dem Vorfall in engem Austausch mit ihren Ansprechpartnern vor Ort. 42. Abgeordnete Dr. Franziska Brantner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) Welche zusätzlichen Schritte hat die Bundesregierung als Reaktion auf die humanitäre Notlage in Idlib mit über 700.000 Vertriebenen seit Dezember 2019 (www.uno-fluechtlingshilfe.de/informier en/aktuelles/news/uebersicht/detail/artikel/syrienhumanitaere-notlage-nach-massenflucht/) unternommen (bitte bei humanitärer Hilfe nach Organisationen und zusätzlichen Geldern aufschlüsseln)? Antwort des Staatssekretärs Andreas Michaelis vom 27. Februar 2020 Die Bundesregierung hat seit Dezember 2019 rund 27 Mio. Euro für Maßnahmen der humanitären Hilfe in Idlib bereitgestellt. Diese Mittel schlüsseln sich wie folgt auf: • 15,1 Mio. Euro für den humanitären grenzüberschreitenden Fonds der Vereinten Nationen (SCHF) in Gaziantep, • 12 Mio. Euro für grenzüberschreitend tätige humanitäre Nichtregierungsorganisationen zur Umsetzung von Projektmaßnahmen in den

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