Drucksache 19/17407
49. Abgeordnete
Gyde Jensen
(FDP)
– 40 –
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
über mir vorliegende Informationen über von in
belarussischen Haftanstalten durch Häftlinge in
Zwangsarbeit hergestellte und von jenen nach
Deutschland exportierte und zum Verkauf stehende Erzeugnisse, vor?
Antwort des Staatssekretärs Andreas Michaelis
vom 24. Februar 2020
Der Bundesregierung ist bekannt, dass für Inhaftierte in Haftanstalten
der Republik Belarus eine Arbeitspflicht besteht. Davon grundsätzlich
ausgenommen sind Rentner und Menschen mit Behinderungen. Der
Bundesregierung ist weiterhin bekannt, dass in belarussischen Haftanstalten produzierte Waren auch exportiert werden (http:// e n . m v d - d i
n.by/), darunter in Länder der Europäischen Union. Über das Volumen
der Exporte und über Abnehmer liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
50. Abgeordnete
Katja Keul
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Mit welcher Position wird sich die Bundesregierung an dem Treffen des „Stepping-Stones-Prozesses“ zur nuklearen Abrüstung in Berlin beteiligen (https://kemlu.go.id/portal/en/read/833/berita/
indonesia-urges-to-strengthen-the-global-nucleardisarmament), und wie beurteilt sie die Erfolgsaussichten dabei zu einem Ergebnis zu kommen,
das über bisherige Vereinbarungen hinausgeht?
Antwort der Staatssekretärin Antje Leendertse
vom 24. Februar 2020
Mit dem von Bundesaußenminister Heiko Maas ausgerichteten Bundesministertreffen am 25. Februar 2020 in Berlin verbindet die Bundesregierung das Ziel, in einer Erklärung möglichst konkrete und realistische
Maßnahmen – sogenannte „stepping stones“ – zur Beförderung weiterer
nuklearer Abrüstungsschritte zu verankern.
Die Abstimmung der politischen Erklärung dauert an.
51. Abgeordneter
Ulrich Lechte
(FDP)
Warum hat die Bundesregierung ihre Pflichtbeiträge für den regulären Haushalt 2020 der Vereinten Nationen nicht fristgerecht bis Ende Januar
2020 gezahlt (www.un.org/en/ga/contributions/ho
nourroll.shtml), und wann gedenkt die Bundesregierung, ihren Beitrag für dieses Jahr zu zahlen?
Antwort der Staatssekretärin Antje Leendertse
vom 26. Februar 2020
Aufgrund einer Diskrepanz zwischen der Anforderung der Vereinten
Nationen (VN) an die VN-Mitgliedstaaten und den Angaben in der hier