Drucksache 19/17407 – 60 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Armutsrisikoquote von Personen in Haushalten von Alleinerziehenden nach Bundesländern in Prozent gemessen am Bundesmedian und am Landesmedian im Jahr 2018 Bundesland gemessen am gemessen am LandesBundesmedian oder regionalen Median Bundesrepublik 41,5 – Deutschland Früheres Bundesgebiet 40,4 43,2 (ohne Berlin) Neue Bundesländer 44,5 33,9 (inkl. Berlin) Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen MecklenburgVorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen 34,7 35,0 34,1 46,2 46,0 39,1 39,4 43,2 41,7 30,3 40,0 (32,7) 45,6 41,9 56,9 41,1 45,2 46,9 42,2 44,6 53,2 39,4 44,7 40,8 38,7 41,6 49,1 42,2 31,2 40,4 41,0 32,5 Ergebnisse des Mikrozensus. Ab 2011 basiert die Hochrechnung auf den fortgeschriebenen Ergebnissen des Zensus 2011. Durch Effekte der Umstellung auf eine neue Stichprobe sowie durch Sondereffekte im Kontext der Bevölkerungsentwicklung ist die Vergleichbarkeit der Mikrozensusergebnisse ab dem Berichtsjahr 2016 mit den Vorjahren eingeschränkt. IT. NRW ( ) Aussagewert eingeschränkt, da der Wert Fehler aufweisen kann (zugrunde liegende Fallzahl hochgerechnet zwischen 5.000 und 10.000). 79. Abgeordnete Katrin Werner (DIE LINKE.) Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der Alleinerziehenden, die von Armut bedroht sind oder in Armut leben, in den Jahren 2017, 2018 sowie 2019 entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Anette Kramme vom 26. Februar 2020 Die Anzahl der Personen in Haushalten von Alleinerziehenden, deren Einkommen unterhalb der Armutsrisikoschwelle lag, betrug im Jahr 2017 1.270.000 und im Jahr 2018 1.207.000. Diese Zahlen erfassen Erwachsen und Kinder. Zahlen für das Jahr 2019 liegen noch nicht vor.

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