Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode 10. Abgeordneter Hartmut Ebbing (FDP) –7– Drucksache 19/17407 Wie groß ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Wert, der jährlich aus Deutschland in die Volksrepublik China exportierten Kulturgüter, und wie groß ist dabei der Anteil exportierter Musikinstrumente einschließlich Orgelpfeifen? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Sarah Ryglewski vom 25. Februar 2020 Der Begriff „Kulturgüter“ ist zolltarifrechtlich nicht definiert. Da eine Auswertung der Daten der Ausfuhranmeldungen nur anhand der Zolltarifnomenklatur erfolgen kann, ist eine Beantwortung der Frage insoweit nicht möglich. Musikinstrumente und deren Teile, wie z. B. Orgelpfeifen, werden vom Kapitel 92 der Zolltarifnomenklatur erfasst. Auf der Basis einer von der Generalzolldirektion vorgenommenen Auswertung von Ausfuhranmeldungen im IT-System der Zollverwaltung ergab sich für das Jahr 2019 für Ausfuhren nach China ein Wert von 46.712.094 Euro. 11. Abgeordneter Hartmut Ebbing (FDP) Wie hoch sind nach Kenntnis der Bundesregierung die durchschnittlichen Einfuhrabgaben auf Kulturgüter und Musikinstrumente, die aus Deutschland in die Volksrepublik China exportiert werden? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Sarah Ryglewski vom 25. Februar 2020 Mangels fehlender Tarifnummern nachfolgend ein Überblick zu Musikinstrumenten aus der Market Access Data Base der EU (Als Zollsatz gilt „Most-Favoured-Nation“ auch für die EU*): Tarif-Position 9201–9206 sowie 9209 920590 920590 12. Abgeordneter Hartmut Ebbing (FDP) * Warenbezeichnung MFN Musikinstrumente (akustische Toner- 10 % zeugung) sowie Teile und Zubehör Orgeln (mit Pfeifen und Klaviatur); 10 % Harmonien und ähnliche Musikinstrumente mit Klaviatur und durchschlagenden Metallzungen (Warenwert > 100.00 USD) 1% Steht nach Kenntnis der Bundesregierung die Europäische Kommission mit der Volksrepublik China in Verhandlungen über die Senkung von Einfuhrzöllen auf Kulturgüter, wie etwa auf Pfeifenorgeln oder andere Musikinstrumente, und wenn ja, welchen Stand haben die derzeitigen Verhandlungen nach Kenntnis der Bundesregierung? Für Produkte mit hohem Warenwert gilt teilweise nur ein Einfuhrzoll von 1 Prozent

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